MKG-Passau – Chirurgie für Mund, Kiefer und Gesicht
Dr. Dr. med. Wolfgang Weber | Dr. med. Michael Ueding

Volumentomographie

Digitale Volumentomographie (DVT)

Neben der konventionellen digitalen Röntgendiagnostik (Zahnfilmaufnahmen, Orthopantomogramm) steht in unserer Praxis die digitale Volumentomographie als neues Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Eine Reihe von Krankheitsbildern im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich erfordern eine Röntgendiagnostik in mehr als einer Ebene um die interessierende Region aussagekräftig darstellen zu können.

Die verbesserte Darstellung der anatomischen Strukturen wird durch Verfahren erreicht, welche die interessierende Region dreidimensional erfassen und anschließend zweidimensional in beliebigen Schichten wiedergeben können. Mit der digitalen Volumentomographie steht ein solches, modernes Untersuchungsverfahren zur Verfügung.

Die interessierende Region (ROI= region of interest) kann bei der Volumentomographie eingegrenzt werden und somit ist die Strahlenexposition auf das unbedingt notwendige Maß reduzierbar.

Gegenüber dem CT hat das DVT eine geringere Strahlenbelastung bei der Untersuchung. Auch haben wir die Möglichkeit, die Bildauswertung in der Praxis am Computermonitor unmittelbar vornehmen zu können.

Für unser Fachgebiet ist entscheidend, dass mit den DVT Datensätzen eine Reihe von wichtigen Zusatzfunktionen ausgeführt werden können:

  • Bildvergrößerung, Bildoptimierung
  • Längen- und Winkelmessungen
  • Farbliche Markierung von anatomischen Strukturen
  • Vermessung von Distanzen im Raum
Indikationen zur Anwendung des DVT
Eine Untersuchung mit dem DVT ist dann angezeigt, wenn konventionelle Röntgenverfahren nicht die notwendigen Informationen zeigen oder erwarten lassen. Wir halten das DVT für folgende Fragestellungen für besonders geeignet:

  • Planung in der lmplantologie
  • Darstellung verlagerter und retinierter Zähne in Relation zu benachbarten anatomischen Strukturen
  • Darstellung von Knochendefekten durch Zysten, Tumoren oder Entzündungsprozessen
  • Darstellung von Frakturen im Kiefer-, Gesichtsbereich
  • Räumliche Lokalisation von Distanzen im Raum

Die Kosten für eine Volumentomographie werden von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit noch nicht übernommen. Falls die Aussagekraft der konventionellen Röntgentechnik nicht ausreichend erscheint, werden wir Ihnen trotzdem ein DVT empfehlen, da diese Technologie für die Befundung im Kiefer- und Gesichtsbereich als optimal angesehen werden kann. Die Strahlenbelastung bei einem DVT ist zwischen dem herkömmlichen Orthopantomogramm und dem Spiral-CT anzusiedeln. Dieser wichtige strahlenhygienische Aspekt und die gute Bildqualität sollte zu einer weiteren raschen Verbreiterung dieser Technologie führen.

Sie als Patient bekommen Ihre Bilder selbstverständlich auf CD/DVD mit nach Hause.

Hier finden Sie ein PDF mit Bedienungshinweisen für Bildbetrachtungssoftware: DOWNLOAD

Bildergalerie